War Starts Here Camp: Solidarität mit Bernhard!

Grußworte vom antimilitaristischen „WAR STARTS HERE“- Camp am GÜZ (Gefechtsübungszentrum) in der Altmark an unseren Genossen Bernhard
Wir grüßen den Genossen Bernhard, der seit Anfang Juli in Venezuela von Bullen festgehalten wird und an die BRD ausgeliefert werden soll.

Wir wenden uns an die sozialen Bewegungen in Venezuela, zusammen mit uns dafür zu kämpfen, dass Bernhard NICHT an die BRD ausgeliefert wird.

Wir solidarisieren uns mit Bernhard, weil wir unseren Widerstand gegen das GÜZ und Militarisierung in Kontinuität zu den ihm vorgeworfenen Aktionen des K.O.M.I.T.E.E. sehen. Die Gruppe hat Mitte der 90er u.a. einen Brandanschlag auf eine Bundeswehrkaserne verübt, um die Heimatfront zu sabotieren. Sie beziehen sich auf den Völkermord in Kurdistan, welchen die BRD militärisch, ökonomisch und politisch unterstützt(e). Heute ist die BRD noch immer Akteur im Krieg im Nahen Osten und in Kurdistan. Von Deutschland gehen weiterhin Kriege aus und auch auf dem GÜZ werden diese vorbereitet. Deshalb sind wir das dritte Jahr in Folge hier und wollen den Krieg da, wo er beginnt, markieren, blockieren und sabotieren.

WAR STARTS HERE – LET’S STOP IT HERE!
Freiheit für Bernhard!
Viel Glück für die weiteren zwei Untergetauchten, Peter und Thomas, welche sich den Verfolgungsbehörden bisher entziehen konnten!

Link: WAR STARTS HERE

Soliaktion für Bernhard aus Venezuela

Schenke eine Zeichnung an Berhard, um ihm in seiner Haft neuen Mut zu schicken!

Im Rahmen der internationalen Kampagne gegen die Auslieferung von Berhard Heidbreder durch den venezolanischen Staat, starten wir einen Aufruf an alle Zeichner_Innen und Illustrator_Innen, sich an der Ausweitung der Kampagne beteiligen möchten, uns an evgenypashukanis@gmail.com Zeichnungen und Illustrationen zu schicken, um seine langweiligen Tage der Haft zu erheitern. Wir überlassen Euch ein großartiges Bild von unserem Genossen Jaime Chang, Autor des flickr EsoZine. Link zum Bild
Die Bilder die uns erreichen werden persönlich an Berhard am Ort seines Inhaftierung übergeben.
Und ein Solidaritätsvideo für Bernhard

Weitere Aktivitäten der Solidaritätskampagne:
Ein Banner für Webseiten, ein Plakat, eine kurze Broschüre zum Thema als PDF (oder auch im RAR-Format (Druckqualität) und bei ISSUU) sowie ein vierfarbiges Flugblatt.

*¡Ser activista no es ser terrorista!*

*¡Luchar por los inmigrantes no es delito!*

*Evitemos la extradición de Bernhard Heidbreder por parte del Estado de
Venezuela*

*Solidari(a)s con Bernhard

(Aufruf von autonomen/anarchistischen Genoss_Innen aus Venezuela)

Coordinadora Simón Bolívar: Aufforderung an die Regierung

Aufforderung an die Regierung, dem Genossen Bernhard Heidbreder politisches Asyl zu gewähren

An das Volk Venezuelas,
An die bolivarianische Regierung Venezuelas,
An die Völker und Regierungen der Welt,
An die nationalen und internationalen Medien,
An die nationale und internationale Öffentlichkeit,
An die ganze Welt,

Brüder und Schwestern:
Die wahre Gesinnung eines Revolutionärs zeigt sich in der Stunde der Wahrheit. Jenseits von Diskursen, Haltungen oder intellektueller Abstraktionen, sind es die alltäglichen, überzeugenden Handlungen, in denen sich der standhafte Charakter eines wahrhaften Revolutionärs erweist.

Die venezolanische Regierung selbst hat nun erneut die Macht, ihren revolutionären Charakter zu zeigen, indem sie dem revolutionären Genossen deutscher Herkunft Bernhard Heidbreder politisches Asyl gewährt und damit seine Auslieferung verhindert. Er wurde Anfang Juli 2914 durch das venezolanische Militär in Mérida festgenommen. Zur Zeit befindet er sich in Caracas im politischen Arrest der Zentrale von INTERPOL.

Bernhard wird von den deutschen Behörden vorgeworfen vor zwanzig Jahren aktives Mitglied der linken militanten Gruppe K.O.M.I.T.E.E. gewesen zu sein. Sie fordern seine Auslieferung an Deutschland, wo Ermittlungen gegen ihn und zwei weitere Personen laufen.

Das K.O.M.I.T.E.E. war eine linksradikale Bewegung, die 1994 einen Angriff auf eine Bundeswehreinrichtung durchgeführt hatte. Dies war eine Reaktion auf die Unterstützung der deutschen Regierung bei der Verfolgung der Kurden und Kurdinnen in der Türkei. Darüber hinaus hat das K.O.M.I.T.E.E. 1995 einen Anschlag gegen ein im Umbau befindliches Abschiebegefängnis geplant, aber abgebrochen, mit dem letztendlich eine Möglichkeit eröffnet werden sollte, die Abschiebung von Flüchtlingen aus Deutschland in andere Länder, wo sie unter Verfolgung leiden oder in Elend leben müssen, zu verhindern. Bei keiner der beiden Aktionen wurde jemand verletzt.

Das K.O.M.I.T.E.E. kämpfte gegen die rassistische Flüchtlingspolitik und die rassistischen und kapitalistischen Zustände. Sie hatten sich als Ziel eine gerechtere Welt gesetzt, in der alle Menschen über ein würdiges Leben verfügen.

Und deshalb solidarisieren sich die Aktivisten der Coordinadora Simón Bolívar mit dem Genossen Bernhard Heidbreder und fordern die Regierung, der Nicolás Maduro vorsteht, auf, politisches Asyl in unserer revolutionären und bolivarianischen Heimat zu gewähren und somit die Auslieferung zu verhindern.

Mit Bolívar und Chávez sagen wir: an die Arbeit!

Aus Venezuela, Erde der Befreier, 522 Jahre nach dem Beginn des antiimperialistischen Widerstandes in Amerika, und 204 Jahre nach unserer Unabhängigkeit,

Coordinadora Simón Bolívar
Revolutionär, solidarisch, internationalistisch, indigen, volksnah und sozialistisch.

(indigen: im Original „indigenista“, ist schwer zu übersetzen, als positiver Bezug auf die „Ureinwohner“ Venezuelas zu verstehen)

Coordinadora Simón Bolívar

Originalversion auf spanisch

http://www.coordinadorasimonbolivar.org/
https://www.facebook.com/CSBCARACAS?fref=ts

CSB klein

Internationale Solidaritätswoche für die Anarchist_Innen im Gefängnis, Venezuela

Im Rahmen der internationalen Solidaritätswoche mit den Anarchist_Innen im Gefängnis wollen wir als Gruppe von Antiautoritären in der Region Venezuela auf die Situation des deutschen autonomen Gefangenen Bernhard Heidbreder aufmerksam machen, der kürzlich in der Stadt Mérida durch INTERPOL, mit Billigung und unter Komplizenschaft des venezolanischen Staates, wegen der mutmaßliche Beteiligung an einem versuchten Anschlag gegen einen sich in Berlin im Bau befindlichen Abschiebeknast und seiner mutmaßlichen Beteiligung an der Gruppe DAS K.O.M.I.T.E.E. verhaftet wurde. Weiterlesen